Seelsorge & Beratung

"Seelsorge & Beratung" nennt sich eines der fünf großen Arbeitsfelder in der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau (EKHN). Die meiste Seelsorge und (Lebens-)Beratung findet dabei in den Gemeinden statt, in Gruppen und Kreisen, bei Besuchen oder zufälligen Begegnungen. Für einige spezielle Felder gibt es in unserem Dekanat spezielle Seelsorger, vor allem für Altenheime, das Krankenhaus und für Unfälle und Katastrophen.Viele Beratungsangebote werden vom Diakonischen Werk Vogelsberg vorgehalten, das eine eigenständige evangelische Einrichtung ist.

Wenn Sie dringend Hilfe benötigen, melden Sie sich bitte telefonisch (rufnummern nebensthehend). Wenn es nicht ganz eilig ist, können Sie sich auch (anonym) per Internet an die Evangelische Kirche wenden.

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Fortbildungsangebote

NOTFALLSEELSORGE – GRUNDKURS

Ein plötzlicher Tod zerreißt Familienbande – nach einem Suizid verändert sich das Leben – Personen werden in Unfälle verwickelt und Todesnachrichten müssen überbracht werden. Menschen sind in der ersten Zeit nach dem Eintritt derartiger Ereignisse oft ganz besonders auf Unterstützung und Hilfe von außen angewiesen: Das ist die Aufgabe von Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorgern. Sie sind gefordert, Oasen der Geborgenheit inmitten eines unfassbaren Chaos zu schaffen. Sie müssen Halt und Sicherheit geben in Situationen, in denen alles zusammenzubrechen droht.

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Lesestoff

Viele Materialien zur Notfallseelsorge finden Sie beim "Zentrum Seelsorge der EKHN".

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Neuer hauptamtlicher Notfallseelsorger

Pfarrer Thomas Schill ist in sein Amt eingeführt worden

Als Pfarrer für Notfallseelsorge im Vogelsbergkreis ist am Sonntag Thomas Schill von Dekan Dr. Jürgen Sauer in sein neues Amt eingeführt worden. Schill hat zum 1. Mai die halbe Stelle als Nachfolger von Pfarrer Harald Wysk übernommen. Mit der anderen hälfte seines Dienstauftrags bleibt Schill im Kirchspiel Nieder-Gemünden mit den Ortschaften Elpenrod, Hainbach und Otterbach aktiv.

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Organisation der ökumenischen Notfallseelsorge  

Zuständigkeitsbereich Die NFS-Vogelsberg wird immer über die Notrufzentrale in Lauterbach (Tel 112) alarmiert, wenn ein Ereignis im Kreisgebiet Vogelsberg dies erfordert.

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Der feine Unterschied zwischen Jammern und Klagen

"Auf ein Wort" Beitrag von Pfr. Eurich

Oh, dieses Gejammer!
Da jammert mir jemand was vor – und hinterher geht es ihm genau so schlecht wie vorher. Jetzt bin auch ich frustriert und genervt - gejammertes Leid ist doppeltes Leid.
Wer jammert, der wird immer wieder jammern. Er ist nicht an einer Lösung seines Problems interessiert (sonst gäbe es ja anschließend nichts mehr zu jammern). Ich habe die selbe Geschichte schon zehn Mal gehört! Der Jammerer genießt es anscheinend, etwas Mitleid zu erhaschen, und das ist ihm schon genug.
Wer jammert, jammert überall. Nicht nur bei mir. Wer es hören will und auch wer es nicht hören will: alle sollen wissen, wie schlecht es ihm geht.
Ganz anders ist es mit dem Klagen:

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Notfallseelsorge verstärkt

Vier Mitarbeiter der NFS erhielten Beauftragung

Im Rahmen des Gottesdienstes der neuen XII. Dekanatssynode des Evangelischen Dekanats Alsfeld wurden Horst Kurz, Katja Schaper, Pfr. Thomas Schill und Pfrin. Brigitte Schrag mit dem Dienst in der Notfallseelsorger beauftragt. Sie hatten sich zuvor in einer umfassenden Ausbildung die nötigen Qualifikationen für die Mitarbeit in der Rettungskette erworben. Thomas Schill wird künftig als Nachfolger von Pfr. Harald Wysk die Notfallseelsorge im Vogelsbergkreis koordinieren. Dekan Dr. Jürgen Sauer, der selbst in der Notfallseelsorge mitarbeitet, sprach den vier neuen Mitarbeiter_innen seinen Dank für diese wichtige Tätigkeit aus und überreichte die Urkunden.

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Grüne Damen und Herren

Die evangelische Alten- und Krankenhilfe freut sich auf neue Mitstreiter

Seit über 40 Jahren besuchen bundesweit 11.000 ehrenamtliche Grüne Damen und Herren kranke und hilfebedürftige Menschen in mehr als 700 Krankenhäusern und Altenhilfe-Einrichtungen. Sie haben sich zusammengeschlossen zur Evangelischen Kranken- und Alten-Hilfe e.V. – kurz "eKH".Neue ehrenamtliche Mitarbeiter sind überall gern gesehen - auch im Vogelsberg.

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Nobody knows the trouble I've seen - "Ich will Euch trösten!" (Jes.66.13)

Vierzehnter Ökumenischer Blaulicht-Gottesdienst am 25. Februar 2016 in Wingershausen

Die Notfallseelsorge im Vogelsberg lädt alle Notärzte, Feuerwehren, Rettungs- und Hilfsdienste, die Polizei, das Technische Hilfeswerk, Notfallseelsorger und NFS-Freunde ein zum Blaulichtgottesdienst am 25. Februar 2016 um 19 Uhr in der Evangelischen Kirche zu Wingershausen. Als Motto steht wie immer die Jahreslosung: "Ich will Euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet." (Jesaja 66,13)

Es wirken mit der Schottener Gospel-Chor "Father's Children" unter der Leitung von Kiwon Lee, der Akkordeonist Christoph Lück und ein Zauberer.

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Oft übersehene Schätze

Auf ein Wort

Dies ist eine Laudatio. Für unsere Gemeindesekretärin. Denn die ist ein Schatz.
Sie ist super organisiert und dabei geht es bei uns im Pfarramt doch oft recht chaotisch zu. "Von dir hab ich gelernt, mit Chaos zu leben!" lacht sie und gibt jedem der Hunde ein Leckerchen, während die Katze über ihren Schreibtisch turnt und Jack-Wolfskin-artige Pfotentapsen auf die Ausgabeanweisungen druckt. Weil sie vorher über das Stempelkissen gelaufen ist.
Derweil kommt ein Fax, klingelt das Telefon und der Kindergarten bringt Rechnungen. Ein ganz normaler Mittwoch halt.

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Fassungslos - Lasst uns anders sein

Fast muss ich mich schon zwingen, bei Nachrichtensendungen hinzuschauen und hinzuhören. Unerträglich erscheint mir die Fülle der täglichen Schreckensmeldungen. Menschenverachtend ist es, was ich dort aus aller Welt, aber auch aus Europa erfahre. Mir erscheint es so, als nähme die Skrupellosigkeit zu: Hinrichtungen werden gefilmt, der russische Präsident gießt unverhohlen immer wieder Öl ins Feuer. Und wir schauen fassungslos zu.

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