Fachstelle Öffentlichkeitsarbeit


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Tiere haben eine Seele - Menschen einen Gott

Von Jens Feld (Pfarrer, Oberkirchenrat der EKHN)

Jens FeldEs sollte nur ein Buch sein, das "eine gelungene Mensch-Tier Beziehung als Weg in ein glückliches Leben" beschreibt. Doch anderthalb Seiten ganz am Ende des Buches haben in der Evangelischen Kirche (Hessen und Nassau) für etwas Wirbel gesorgt: der Vorschlag von Pfarrer Jens Feld, dass man Haustiere durchaus christlich bestatten könne - den trauernden Tierhaltern zuliebe. Die Kirchenverwaltung protestierte (siehe Meldung von Alsfeld-evangelisch.de).

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Kleine Sprachkritik: Der EKD-Chef

epd erfindet EKD-Chef Positiv betrachtet arbeiten auch beim epd, dem "Evangelischen Pressedienst", richtige Redakteure. Angestellte Journalisten, die hauptberuflich die Welt vereinfachen. Das beweist diese Meldung, die uns statt eines EKD-Ratsvorsitzenden, der als Pfarrer Präses einer Landeskirche ist, schlicht und ergreifend den "EKD-Chef" präsentiert. Oh ihr Redakteure ihr!

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Newsletter Nr. 39

Schwerpunkte: Kirchensynode und "Demokratie in der Kirche"

Liebe Leserinnen und Leser,
wenn man es genau wissen wollte, war es eine Puzzle-Aufgabe, die Ergebnisse der letzten Kirchensynode zusammenzutragen. Nachdem in den verschiedenen Veröffentlichungen einige Tagesordnungspunkte fehlten, habe ich den Pressesprecher der EKHN um Auskunft zu drei kleinen Verhandlungspunkten gebeten. Seine das Darmstädter Verständnis von Öffentlichkeitsarbeit kurz und gewitzt auf den Punkt bringende Antwort: "Für Ihre internen Detailfragen steht Ihnen Ihre entsprechende Propsteigruppe sicher gerne zur Verfügung." Was "meine Propsteigruppe" ist recherchiere ich zwar noch, aber die von der Alsfelder Dekanatssynode gewählten Kirchenparlamentarier haben meine Fragen bisher auch nicht beantwortet.  Dafür meldeten sich via Facebook andere Teilnehmer und Beobachter der Frühjahrstagung,  und so ist das Puzzle inzwischen fast fertig.

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7 Wochen ohne PC

Das Fastenprojekt 2012 der Evangelischen Öffentlichkeitsarbeit im Dekanat Alsfeld

"Hassliebe" wäre der falsche Begriff. Weil beide Wortteile keine treffende Beschreibung sind, was ich für Computer empfinde. Es sind ja auch nur Maschinen - wie sollte man sie lieben, wie hassen?

Aber ambivalent ist mein Verhältnis zu den "Kisten" allemal. Als die Computer kamen, war ich kein Pionier für die neue Technik. C64 und Amiga haben mich damals, Mitte der 80er Jahre, wirklich nicht interessiert, - und den Reiz, den diese Dinger - an einen Fernseher angeschlossen und mit einem Kassettenrecorder als Datenträger versehen - auf einige meiner Freunde ausübten, konnte ich nicht nachvollziehen.

 Ende der 80er kam dann doch ein Computer, ein gebrauchter, irgendeine "Kiste", bei der man einen Wahlschalter hatte, ob sie mit 20 oder 40 Megaherz laufen sollte (was so etwa ein Hundertstel der heute üblichen Prozessortaktung war).

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Chef-Inflation

Blog-Reihe "Kirchen-Kommunikation", Teil 7

Journalisten sind gerne mal salopp - die Vereinfachung ist eines ihrer Handwerkszeuge. Auch komplizierte Vorgänge müssen in eine 30 Zeilen Meldung gebracht werden. Eine zur Marotte gewordene Standardvereinfachung ist, jeden Menschen zum "Chef" zu machen, dem man irgendwie Bedeutung beimessen möchte (was für Journalisten immer notwendig ist, wollen sie über diese Person berichten): Natürlich hat jede Organisation ihren Chef (vom Rot-Kreuz.-Chef bis zum Chef der OPEC), aber auch jede Abteilung (Rathauschef, Pressechef; Verwaltungschef und ein Bordchef in jedem Zug)
Soll das Chefsein besonders betont werden, ist es quasi die Hauptaufgabe eines Chefs, Chef zu sein, dann wird die Bezeichnung nach vorne gestellt: Chefredakteur, Chefkoch, Chefarzt (mit Chefarztvisite), und soll es etwas negativer klingen, wird "Chef" durch "Boss" ersetzt: dann treten in den Medien Gewerkschaftsbosse gegen Industriebosse an.

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PR-Konzeption muss nicht überarbeitet werden

Publizistischer Auftrag ist gut begründet  - Einzelne Arbeitsschwerpunkte wechseln von Jahr zu Jahr

Das Evangelische Dekanat Alsfeld hat als eines von wenigen Dekanaten eine ausgefeilte Konzeption für die Öffentlichkeitsarbeit (ÖA). Das 17 Seiten starke Papier wurde am 8. März 2011 von der Dekanatssynode ohne Gegenstimmen bei einer Enthaltung beschlossen.
Während der routinemäßig alle vier Jahre vorgesehenen "Bilanzierung" der Fachstelle Öffentlichkeitsarbeit durch den  Koordinator für regionale ÖA empfahl dieser, die PR-Konzeption des Dekanats Alsfeld zu überarbeiten - und daran die Kirchenverwaltung der EKHN mit ihrer Fachexpertise zu beteiligen.

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Newsletter Nr. 36

Dekanats-Talk, Blaulichtgottesdienst, PR-Seminare uvm.

Hier als pdf

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dünnhäutig

Blog-Reihe "Kirchen-Kommunikation", Teil 6

Die sog. Massenkommunikation zwischen einem Nachrichtenmedium und vielen Rezipienten (Lesern, Zuschauern, Hörern) treibt seit Anbeginn ulkige Blüten. Denn viel, viel einfacher als im unmittelbaren Gespräch kann hier, wer mag, hinter jedem Satz einen Affront sehen. Zeugnis davon geben unter anderem empörte Leserbriefe. Aber auch Briefe bieten gehörig Potential für Empörung - wenn der Empfänger nur dünnhäutig genug ist. Einige Beispiele aus der Reklamationsabteilung des Referat Ö:

Geradezu klassisch der Protest eines Pfarrers, zu dem folgender Satz in einem Newsletter führte: "Gerade in unserer ländlichen Region ist [Massentierhaltung] bisher kaum Kirchenthema." Dies sei eine unzumutbare Verallgemeinerung.

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