Dekanat Alsfeld spendet mehr als 30.000 Euro Kollekte an Brot für die Welt

Anstieg von mehr als 7% bei Brot für die Welt Spenden
in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr 4.530.653 Euro Spenden aus dem Bereich der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau erhalten. Das ist ein Zuwachs von mehr als 7% gegenüber dem Vorjahr. Allein die Kollekten an Erntedank und Heiligabend lagen bei nahezu 1,8 Millionen €. „Wir freuen uns sehr, dass die Spenderinnen und Spender in unserer Landeskirche Brot für die Welt auch 2016 ihr Vertrauen geschenkt haben und ihr Evangelisches Hilfswerk in seiner weltweiten Arbeit gegen Hunger, Armut und Ungerechtigkeit in so großzügiger Weise unterstützt haben“, sagt Dr. Ute I. Greifenstein, Referentin für Brot für die Welt in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck. „Allen, die dazu beigetragen haben, sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.“ In einer Presseerklärung gab Greifenstein auch die Ergebnisse für das Dekanat Alsfeld bekannt.
Die Spenderinnen und Spender aus dem Dekanat Alsfeld trugen zu dem guten Ergebnis ihrer Landeskirche, allein durch ihre Kollekten an Erntedank und Heiligabend, mit der schönen Summe von 30.449,75 € bei. Die Kollekte an Erntedank betrug 7.986,52 €. Bei der Heiligabendkollekte legten die Gottesdienstbesucherinnen und –besucher sogar 22.463,23 € in den Klingelbeutel. Dekan Dr. Jürgen Sauer zeige sich sehr erfreut darüber, dass die Christen aus der Region auf diese Weise den „fernen Nächsten“ im Blick behalten. Die Bereitschaft mit anderen zu teilen, erfülle ihn mit Dankbarkeit, so der Dekan.

Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit von Brot für die Welt im vergangenen Jahr mit mehr als 61, 7 Millionen Euro unterstützt. Das ist ein deutliches Plus von 4,2 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr (57,5 Mio. Euro).



Brot für die Welt wurde 1959 gegründet. Das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen fördert heute in mehr als 90 Ländern Projekte zur Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit. Brot für die Welt arbeitet weltweit mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. Im vergangenen Jahr wurden 617 Projekte neu bewilligt, davon sind mit 203 Projekten die meisten in Afrika. Im Zentrum stehen langfristige Maßnahmen, die Hunger und Mangelernährung überwinden, Bildung und Gesundheit fördern, Zugang zu sauberem Wasser schaffen, die Achtung der Menschenrechte und Demokratie stärken und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen unterstützen. Für Werbe- und Verwaltungsaufgaben wurden 8,7 Prozent eingesetzt. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bewertet den Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben als niedrig.

Reisernte im Navdanya-Projekt-Dorf Gundiyat Gaon.in Indien. Mit traditionellem Saatgut, das sie selbst weiterzüchten, und ökologischem Landbau erzielen die Bäuerinnen und Bauern gute Erträge. In der Region um Dehradun, die Hauptstadt des Bundesstaates Uttarakhand, gedeiht der rote Reis besonders gut. An Boden und Klima angepasste Sorten kommen mit außergewöhnlicher Trockenheit oder anhaltenden Regenfällen besser zurecht, so die Erfahrung von Navdanya. Brot für die Welt fördert Partnerorganisationen wie Navdanya in Indien, die sich für die freie Nutzung, Weitergabe und Zucht von Saatgut einsetzen. Die Vielfalt auf den Feldern nimmt zu, Pflanzen, die auf Boden und Klima abgestimmt sind, bringen bessere Erträge und sind widerstandsfähiger. Die Menschen ernähren sich ausgewogener. Mangelernährung gibt es kaum noch. Copyright: Thomas Lohnes/Brot für die Welt

Reisernte im Navdanya-Projekt-Dorf Gundiyat Gaon.in Indien. Mit traditionellem Saatgut, das sie selbst weiterzüchten, und ökologischem Landbau erzielen die Bäuerinnen und Bauern gute Erträge. In der Region um Dehradun, die Hauptstadt des Bundesstaates Uttarakhand, gedeiht der rote Reis besonders gut. An Boden und Klima angepasste Sorten kommen mit außergewöhnlicher Trockenheit oder anhaltenden Regenfällen besser zurecht, so die Erfahrung von Navdanya. Brot für die Welt fördert Partnerorganisationen wie Navdanya in Indien, die sich für die freie Nutzung, Weitergabe und Zucht von Saatgut einsetzen. Die Vielfalt auf den Feldern nimmt zu, Pflanzen, die auf Boden und Klima abgestimmt sind, bringen bessere Erträge und sind widerstandsfähiger. Die Menschen ernähren sich ausgewogener. Mangelernährung gibt es kaum noch. Copyright: Thomas Lohnes/Brot für die Welt

Text: Dr. Ute Greifenstein / Traudi Schlitt / Bild: Thomas Lohnes / Eingestellt am 5.9.2017 von Traudi Schlitt

05.09.2017
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