Nachruf

Vor wenigen Tagen, im Dezember 2017, mussten wir Abschied nehmen von Gottfried Jentzsch. Er war Pfarrer und Dekan im Ruhestand.

Der Verstorbene hat unserer Kirche seit 1953 an mehreren Orten und in unterschiedlichen Arbeitsfeldern gedient.

Er war nach seinem Theologiestudium in Marburg und Bethel sowie der Vikarszeit in Seligenstadt und der Pfarrvikarszeit in Mainz hauptsächlich in Oberhessen tätig. Zunächst im Hohen Vogelsberg in der Pfarrstelle Breungeshain, dann ab 1964 bis zu seiner Ruhestandsversetzung in Romrod, Liederbach und Nieder-Breidenbach. Im Februar 1972 wurde er von der Dekanatssynode des Evangelischen Dekanats Alsfeld zum stellvertretenden Dekan des Dekanats gewählt, 8 Monate später erfolgte dann die Wahl zum Dekan. Dieses Amt übte Pfarrer Jentzsch neun Jahre neben seiner pfarramtlichen Tätigkeit aus. Er war in diesen Jahren mit unterschiedlichen Beauftragungen im diakonischen Bereich und in gesamtkirchlichen Gremien betraut und hat sich sehr für die Belange der Gemeinden und des Dekanats eingesetzt. 1981 übernahm er noch einmal für sieben Jahre das Amt des stellvertretenden Dekans.

Die Mitarbeitenden im Ev. Dekanat Alsfeld haben Pfarrer Jentzsch als einen aus enger Bindung an Gottes Wort lebenden kennengelernt, dem vor allem die Verkündigung des Evangeliums am Herzen lag. Er hat leidenschaftlich gern gepredigt und Gottesdienste gehalten. Er war auch im Ruhestand noch oft im Einsatz und hat bereitwillig Vertretungen übernommen.
Im Namen der Kirchenleitung sowie im Namen von Propst Matthias Schmidt dankt das Ev. Dekanat Alsfeld für alles, was Pfarrer Jentzsch als Prediger, Seelsorger und Dekan geleistet, für alles, was er für seine Kirche und die ihm anvertrauten Menschen getan hat. Gott hat sein Wirken gesegnet und ihn nun nach einem langen, reichen Leben zu sich gerufen.

Von Dekan Dr. Jürgen Sauer
(Bild: Fotolia / Kalavin, eingestellt von Traudi Schlitt)
23.12.2017
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