Ernährung: nachhaltig, regional, ökologisch

Fairer Handel steht „für ein glaubwürdiges christliches Zeugnis für mehr Gerechtigkeit und Solidarität in der globalisierten Welt“, heißt es in der Selbstverpflichtung der EKHN Synode vom November 2012. „Durch den Fairen Handel werden wichtige Nachhaltigkeitsziele in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales unterstützt. … Dafür ist ein verantwortliches Konsumverhalten des einzelnen Kirchenmitglieds, der Kirchengemeinden und der Gesamtkirche ein wichtiger Beitrag“.

Die Kirche verpflichtete sich , mehr Produkte aus heimischem und fairen Handel zu verwenden. Hierzu wollen wir mit dem Einkaufsführer mit beitragen.

Kann Handel fair oder unfair sein?

Wenn wir „Mensch-Ärger-dich-nicht“ oder Fußball spielen, dann wissen wir, was fair bedeutet: Es heißt: Alle halten sich an die vorgegebenen und dieselben Regeln.

Unfair ist ein Spiel oder auch der Handel, wenn einer der Partner die Regeln, die Preise, die Dauer einseitig festlegt.

Fair ist ein Handel, wenn der Käufer zufrieden ist UND wenn Verkäufer und Erzeuger einen gerechten Preis für ihre Ware und Arbeit erzielen, d.h. wenn diese dauerhaft von ihrer Arbeit leben können.

Bei jedem Einkauf entscheidet der Konsument also auch über die Arbeits- und Lebensbedingungen der Erzeuger mit.

Aufgrund dieser Überlegungen hat der Ausschuss für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung in der Dekanatssynode Alsfeld einen Einkaufsratgeber begonnen, in dem regionale Erzeuger und Vermarkter aufgeführt werden, die sich besonders um eine regionale und nachhaltige Erzeugung bemühen.

Pfarrer Schulze-Gockel
(Vorsitzender der Ausschusses für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung)
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Essen: öko, fair, regional - Materialsammlung

Pädagogisch und sozial verantwortliches Kochen in Schulen und Kindergärten

Zur Dekanatssynode am 6. November 2010 hatten die Kirchenvorstände Billertshausen und Zell dafür geworben, Schülerinnen und Schüler "mit hochwertigen und gesunden Lebensmitteln aus der Region zu versorgen und keine abgepackten Fertigprodukte anzubieten" (Protokoll). Einem entsprechenden Vorschlag folgend hatte die Dekanatssynode dann beschlossen, "einen ‚Runden Tisch‘ zu initiieren und die synodale Begleitung dem Ausschuss Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung [GFBdS] anzutragen".

Nachfolgend stellen wir Ihnen fortlaufend aktualisiert den Prozess vor.

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Projekt "Einkaufsführer Vogelsberg"

"Von der Hand in den Mund" - Nahrungsmittel aus unserer Region

Regional, saisonal und nachhaltig einkaufen - das ist sinnvoll, darüber wird längst nicht mehr gestritten. Nur: oft ist es nicht möglich. Wo bekommt man denn Vogelsberger Roggen zum Brotbacken, wo die nicht-homogenisierte Milch von Weidekühen? Wir sammeln die Angebote von Direktvermarktern und regionalen Händlern in einem Vogelsberger Einkaufsführer, der am 11. Oktober 2014 in einer ersten Version online geht. Hinweise auf weitere Adressen sind sehr willkommen.

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Einkaufsführer Vogelsberg

Der synodale Ausschuss für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung sammelt im Zuge seiner Nachhaltigkeitsbemühungen Adressen von Erzeugern und Direktvermarktern, die nachhaltig, d.h. regional, artgerecht und möglichst biologisch zertifiziert Lebensmittel erzeugen bzw. anbieten. Weitere Anbieter nehmen wir gerne auf.

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Satt ist nicht genug

56. Aktion "Brot für die Welt"

Liebe Leserin, liebe Leser!
Jeweils am ersten Advent beginnt die neue Themen-Kampagne von Brot für die Welt, die diesmal bis 2017 läuft:
SATT IST NICHT GENUG!
Hunger ist keine Naturkatastrophe, sondern ein Verteilungsproblem. Die Erde bietet ausreichend Lebensmittel!
BfdW fordert deshalb zur Überwindung von Hunger:

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"Fressen und Moral"

Linksammlung zur ethischen und religiösen Ernährung

In mehr als 30 Beiträgen hat die Süddeutsche Zeitung Anfang 2014 Rechercheergebnisse zu "Fressen und Moral" veröffentlicht: Studien zum Öko-Landbau, Infos zu Zusatzstoffen in Lebensmitteln, einen Resterechner und viele weitere Linkempfehlungen. Aber auch in unseren Regionalzeitungen erscheinen interessante Beiträge, wie am 11. März 2014 in der OZ mit der traurigen Nachricht, dass es weit und breit im Vogelsberg keine Schlachthöfe mehr gibt und Tiere bis nach Bamberg transportiert werden.

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Broschüre "Sorgsamer Umgang mit der Schöpfung"

Empfehlungen des Ausschusses für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung

In dieser Broschüre sind Tipps zusammengestellt, wie jede Kirchengemeinde mit Kleinigkeiten einen Beitrag zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit leisten kann - viele tun das natürlich längst. 

Die Broschüre gibt es als Datei hier (pdf) und gedruckt auf Recyclingpapier im Dekanat. Mit einem Vorwort des Theologischen Ausschuss'.

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