Aufgaben des DSV

Der Dekanatssynodalvorstand (DSV) leitet das Dekanat und führt dessen Geschäfte zwischen den Tagungen der Dekanatssynode. Dienstherr für die beruflichen Mitarbeiter ist der Präses bzw. Vorsitzende, -mit Ausnahme der auf Dekanatsebene beschäftigten Pfarrer, deren Chef der Dekan ist.

Die Kirchenordnung der EKHN schreibt zu den Aufgaben des DSV:
Der Dekanatssynodalvorstand vertritt die Dekanatssynode. Er hat die Tagungen der Dekanatssynode vorzubereiten, sie einzuberufen, zu leiten und ihre Beschlüsse auszufertigen. Zwischen ihren Tagungen nimmt er ihre Aufgaben wahr. Weiter obliegen ihm insbesondere:
a) die Durchführung gemeinsamer Aufgaben im Dekanat und die Bewilligung der hierzu notwendigen Mittel auf Grund des Haushaltsplanes;
b) die Unterstützung der Dekanin oder des Dekans bei der Visitation im Dekanat;
c) die Aufsicht über den Dienst der Gemeindekörperschaften und über die Einhaltung der Ordnung des kirchlichen Lebens;
d) die Mitwirkung bei der Errichtung neuer Kirchengemeinden, Pfarr- und Pfarrvikarstellen sowie bei Veränderungen im Bestand oder der Begrenzung von Kirchengemeinden,
ferner bei der Aufstellung von Pfarrdienstordnungen;
e) die Entscheidung über Einsprüche gegen Beschlüsse der Kirchenvorstände;
f) die Entscheidung über Einsprüche bei Wahlen zum Kirchenvorstand sowie Vorschläge an die Kirchenleitung über die Ernennung der Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher, wenn in einer Gemeinde eine Wahl nicht zustande gekommen ist;
g) die Ernennung von Verwaltungsausschüssen bei neu errichteten Kirchengemeinden und die Ernennung von Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern, wenn die Körperschaft beschlussunfähig geworden ist.
Das Nähere zu f) und g) bestimmt die Kirchengemeindewahlordnung.

Ausführlichere rechtliche Bestimmungen finden sich in der Dekanatssynodalordnung (Link: EKHN)