Nachrichten aus den Fachbereichen des Dekanats

 
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04.12.2018

Verlässlich dolmetschen, zwischen Kulturen vermitteln und objektiv bleiben

Hessisches Pilotprojekt in der Ausbildung für Sprach- und Kulturmittler endet mit Zertifikatsverleihung in Gießen

Sie leben seit wenigen oder seit vielen Jahren in Deutschland, sie sind schon eine ganze Zeitlang als ehrenamtliche Sprach- und Kulturmittler aktiv und sie sind von der Bedeutung ihres Tuns für ein gutes Zusammenleben von Migranten und Deutschen überzeugt: die Sprach- und Kulturmittler der verschiedensten Einrichtungen in Hessen, die insbesondere seitdem die Anzahl an Geflüchteten stark anstieg, tagtäglich irgendwo zum Einsatz kommen, sei es in Schulen, auf Ämtern, in Arztpraxen und Krankenhäusern, in Gesprächen in Einrichtungen oder beim Anwalt. Organisiert werden die Einsätze der Männer und Frauen beispielsweise von dem Diakonischen Werk Gießen oder dem Evangelischen Dekanat Alsfeld. Gemeinsam mit der Diakonie Hessen und einer Förderung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration Kultusministeriums (HKM) machten sich die Gießener und Alsfelder vor gut einem Jahr auf den Weg, um den ehrenamtlichen Sprach- und Kulturmittlern zum einen eine fundierte Basis für das Dolmetschen und die Überbrückung kultureller Hürden zu geben, und sie zum anderen auf einen ersten Schritt in Richtung Professionalisierung zu führen, denn Sprach- und Kulturmittlung werden auch in Zukunft von großer gesellschaftlicher Bedeutung sein. Herausgekommen ist die Zertifikatsausbildung „RedensArt“, an der von Juni bis Dezember dieses Jahres 22 Personen aus mehr als zehn Ländern aus dem Raum Alsfeld, Gießen, Marburg und Frankfurt teilgenommen haben. Für den Inhalt der Ausbildung zeichnete die renommierte bikup gGmbH, die Internationale Gesellschaft für Bildung Kultur und Partizipation, verantwortlich.

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26.11.2018

Integration und Rat via Nähmaschine

Evangelisches Dekanat Alsfeld mit besonderem Angebot im Café Global

Kinder spielen und toben herum, in der Luft liegt der Duft nach Kaffee und Kuchen und Gesprächsfäden in verschiedensten Sprachen erreichen das Ohr. Bei diesen Eindrücken geht das leise Surren und Rattern von Nähmaschinen schier unter.

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12.09.2018

"Unser Dorf - Wir bleiben hier"

Kirche begleitet Online-Fortbildung/Auftakt am 25. Oktober 2018

Manchmal bringen ganz kleine Projekt den großen Erfolg: zum Beispiel die „Baumelbank“ in Bernsburg oder der „Bücher-Tausch-Schrank“ in Bermutshain. Denn sie tragen dazu bei, wieder Begegnungsorte im Dorf zu schaffen. Doch wie findet man die richtige Idee für das eigene Dorf?

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12.09.2018

Dem Gegenläufer auf der Spur

Vogelsberger Kirchenkino startet am 04. und 10. Oktober ins zwölfte Jahr

Eine Mitläuferin oder ein Mitläufer ist eine Person, die „alles passiv geschehen lässt oder einfach mitmacht, ohne dabei für sein Verhalten Rechenschaft abzulegen oder
Verantwortung zu übernehmen.“ Was aber ist ein "Gegenläufer"? Diese Frage verfolgt das Team des Vogelsberger Kirchenkinos. Sechs neue und auch alte Streifen werden von Oktober 2018 bis März 2019 wieder über die Leinwände in Alsfeld und Lauterbach flimmern.

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11.09.2018

Update: Nach der großen Flut

Indien-Referent der EKHN berichtet über Lage in Kerala/Hohe Spenden

Der Monsun hat gewütet in dieser Saison. Ganze Landstriche in Kerala standen hüfthoch unter Wasser - an vielen Orten auch Hausdach-hoch. Darüber haben uns unsere Schwestern und Brüder in Kerala in den vergangenen Wochen in Mails und über die sogenannten "sozialen Medien" berichtet. Wie ist die Lage nun? Darüber hat der Indien-Referent der EKHN, Pfr. Johny Thonipara, mit Bischof Dr. K.G. Daniel gesprochen. - Und unerwartet hoch sind die innerhalb von zwei Wochen eingegangenen Spenden und Kollekten in Oberhessen. Sie zeigen deutlich: Unsere Partnerschaft lebt. Die Menschen in Oberhessen und unsere Kirchengemeinden nehmen Anteil an den Partnerinnen und Partnern im Süden Indiens.

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20.08.2018

Niemals eine solche Flut erlebt

Straßen und Brücken zerstört, Internationaler Flughafen Cochin auf Wochen nicht nutzbar

Selbst die Ältesten hätten niemals eine solche Flut erlebt. Kerala bestehe aus 14 eigenständigen Regioen. Über dreizehn Regionen davon sei die "Alarmstufe rot" ausgerufen. Dies berichtet am Sonntagabend Dr. Abraham Daniel, der ehemalige Leiter des Henry-Baker-Colleges. Die höher gelegenen Regionen seien weniger stark betroffen. Es triffe die Ärmsten der Armen, insbesondere Wanderarbeiter, die aus dem Nachbarstaat Tamil Nadu nach Kerala gekommen sind.

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16.08.2018

Erdrutsche und Fluten in Kerala

Fotos aus Facebook und Whatsapp-Nachrichten

Keralesen sind nicht rückständig. Gerade in der Nutzung der elektronischen, sogenannten "sozialen" Medien sind sie vielen von uns mindestens eine Nasenlänge voraus. Deswegen wurde auch der Spendenaufruf unseres Dekanats auf Facebook wahrgenommen. Seitdem erreichen uns auf allen elektronischen Kanälen Fotos der sintflutartigen Zustände in Kerala. Nur in unseren Nachrichten-Sendungen spielt diese Naturkatastrophe keinen Rolle. Wir dokumentieren eine Auswahl der Fotos.

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