Händels schönstes Oratorium

Diesjähriges Chorprojekt der Dekanatskantorei - neue Sänger willkommen

Am Samstag, dem 18. Januar,  beginnt die Dekanatskantorei Alsfeld mit den Proben für das Oratorium „Jephta“ von Georg Friedrich Händel. Neben dem bekanntesten Oratorium „Messias“ soll dies das schönste Oratorium von G.F. Händel sein. Neue Sängerinnen und Sänger sind sehr willkommen. Die Konzertaufführungen werden dann Ende des Jahres sein.

Es ist Händels letztes Oratorium, das er 1751 komponierte und  1752 in London zur Aufführung brachte. Die Handlung in drei Akten beruht auf einem Text aus dem Alten Testament. Dieses erzählt von dem israelitischen Richter namens Jephta, der als Heerführer unglücklicherweise einen fatalen Schwur ablegt; durch dessen Einhaltung wird er in die schrecklichste Verzweiflung als Vater gestürzt. (Die Handlung in drei Akten ist dem Alten Testament entnommen und erzählt von dem fatalen Schwur, der den Heerführer Jephta als Vater in vollkommene Verzweiflung stürzt.)
Anders aber als in der biblischen Vorlage, wird bei Händel die Handlung zum Guten gewendet. Ein rettender Engel kann das Blatt wenden und verhilft der Erzählung zu einem triumphalen Ausgang.

Diese in der Barockzeit mehrfach vertonte Textvorlage erfährt durch Händel eine ganz besondere Behandlung. Mit überragend feinfühlig ausgedeuteten Arien und begleiteten Rezitativen gelingt ihm eine Zeichnung der Stimmungen, die durch die einladenden Chöre bestätigt und überhöht wird. In tonmalerischer Inszenierung können alle Stimmungen nachempfunden werden.

Die Dekanatskantorei möchte mit diesem Oratorium, wie seinerzeit schon mit dem Messias, um neue Sänger werben, die bereit sind, sich mit einer Probe im Monat auf dieses Projekt einzulassen. Am Ende stehen zwei Aufführungen mit Solisten und großem Orchester, die Mitte November stattfinden sollen.
Die erste Probe beginnt am 18. Januar in der Zeit von 14.00 – 17.00 Uhr im Tilemann-Schnabel Haus (Am Lieden 4) in Alsfeld.  Interessenten können sich an das Dekanatsbüro (06631/9114913) oder an Dekanatskantor Simon Wahby (06631/72818) wenden.

13.01.2014