Der Vortrag versteht sich als Beitrag der Evangelischen Kirche zum 500-jährigen Bestehen des Alsfelder Rathauses. Der Vortragende ist Kirchenhistoriker mit den Arbeitsschwerpunkten Spätmittelalter und Reformation. Ausgehend von der engen räumlichen Nachbarschaft zwischen Rathaus und Kirche wird er der Frage nachgehen, in welchem Verhältnis Stadt und Kirche am Vorabend der Reformation standen. Der Eintritt ist frei.
16.05.2012

Vortrag über Stadt und Kirche in Alsfeld am Vorabend der Reformation

Beitrag der Kirchengemeinde Alsfeld zu den 2. AKT

Im Rahmen der 2. Alsfelder Kulturtage lädt die Evangelische Kirchengemeinde Alsfeld am Montag, dem 21. Mai 2012, um 19.00 Uhr zu einem Vortrag in die Walpurgiskirche ein. Dr. Martin Arnold aus Eschwege spricht über Stadt und Kirche in Alsfeld am Vorabend der Reformation

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16.05.2012

Fortbildung für Kigo-Mitarbeiter

Neues zum Psalm 23

Neue Gestaltungsideen zum bekannten Psalm 23 ("Der Herr ist mein Hirte") vermittelt eine Fortbildung für Mitarbeiter im Kindergottesdienst, den die Beauftragte des Evangelischen Dekanats, Dorothee Fink, am 2. Juni anbietet. Im Alsfelder Haus der Kirche, Altenburger Straße 40, wird dann von 9:30 Uhr bis 12 Uhr die Referentin Birgit Kurmis Neues und Ungewöhnliches vorstellen und mit den Teilnehmern ausprobieren. In einer Pause wollen die Kigo-Leute den Regionalmarkt direkt am Haus der Kirche besuchen.
Um Anmeldung bis zum 29. Mai bittet das Dekanat unter Telefon 06631-911490.

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In der dicht besetzten Stadtkirche zu Homberg hatten sich dazu Gläubige aus dem Evangelischen Dekanat Alsfeld, insbesondere der Gemeinde Homberg und des Kirchspiels Nieder-Ohmen, versammelt. Auch Gäste aus Thüringen waren angereist, wo Katrin Krauße zuvor in Weimar und Bad Berka tätig war.

Schon zu Schulzeiten war Krauße, Jahrgang 1978, als Chorleiterin und Organistin engagiert und absolvierte neben dem Abitur in Jena die C-Kantorenausbildung. Danach studierte sie in Halle und Leipzig Kirchenmusik und in Köln Orgel.

Die Kirchenmusik liege ihr in ihrer ganzen Vielfalt am Herzen. "Von den Klassikern bis zu Gospel bin ich für alles zu haben", sagt Krauße, die neben der Orgel und anderen Tasteninstrumenten auch Blasinstrumente wie das Euphonium beherrscht. "Ich möchte meine Arbeit ganz unter Bachs Motto aus dem Vorwort zum Orgelbüchlein stellen: 'Dem Höchsten Gott allein zu Ehren, dem Nächsten, draus sich zu belehren'."

In Homberg wird die Kirchenmusikerin künftig den Orgeldienst versehen, im Kirchspiel Nieder-Ohmen leitet sie vor allem die verschiedenen Chöre. Auf Dekanatsebene ist sie u.a. für die Ausbildung von Orgelschülern zuständig. Bei der Dekanatskirchenmusikmesse am 22. September wird sie einen Bläserworkshop anbieten.

In seiner Predigt vor der Amtseinführung machte Dekan Dr. Jürgen Sauer anhand von drei Anekdoten deutlich, wie wertvoll es ist, auch das fürs Auge nicht sichtbare zur Kenntnis zu nehmen, wie etwa die Gravitation oder der mathematisch beschreibbare Aufbau musikalischer Harmonien. Der Gottesdienst, den Präses Horst Schopbach eröffnet hatte, klang virtuos aus mit von Katrin Anja Krauße gespielten Orgelsatz ...Anschließend gab es für die Gottesdienstbesucher einen Empfang im benachbarten Gemeindehaus, wo die neue Kirchenmusikerin herzlich und vielfältig willkommen geheißen wurde.

29.04.2012

Herzlicher Emfpang für Katrin Anja Krauße

Einführung der neuen Kirchenmusikerin in Homberg

Zwar nicht mit Pauken und Zimbeln, aber mit Gesang aus ganzem Herzen ist die neue Kirchenmusikerin Katrin Anja Krauße am Sonntag (29. April) in der Homberger Stadtkirche in ihr Amt eingeführt worden. Künftig wird sie auch den Singkreis Nieder-Ohmen leiten, der den Festgottesdienst musikalisch gestaltete.

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27.04.2012

Kirchensynode tagt in Frankfurt

Alle Berichte zur Kirchensynode, die vom 26. bis 28. April 2011 in Frankfurt tagte, finden Sie auf unserer Facebook-Seite hier und als Bild-Archiv hier (1 MB, jpg)

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Am zweiten Tag geht es von Germerode knapp 20 Kilometer weiter zum Kloster Wollstein bei Waldkappel. Die Kartäuser-Frauengemeinschaft dort wollen wir im Schweigen nicht stören, die kleine Kapelle aber für unseren Abschluss nutzen.

Termin: 16. bis 17. Juni 2012 (Samstag/Sonntag)

Leitung: Hedwig Kluth (Kath. Dekanat Alsfeld), Ralf Müller (Ev. Dekanat Alsfeld)

Anreise ab/bis Homberg/Alsfeld. Übernachtung im Landgasthof Germerode. Gepäcktransport. Teilnahmepreis: etwa 40 Euro für Anreise, Ü/F, Verpflegung am Weg. Abendessen nach Karte im Landgasthof kommt hinzu.

Anmeldung ab sofort unter 06631-9114918 oder per Mail.

17.04.2012

 "Den Himmel atmen"

2. Ökumenische Pilgerwanderung führt über Hohen Meißner

Über den Hohen Meißner führt unsere zweite ökumenische Pilgerwanderung. Dabei starten wir an der Kirche in Jestädt. Ziel der ersten Tagesetappe ist nach etwa 20 Kilometern das Kloster Germerode. Hier hat sich vor wenigen Jahren wieder eine Kommunität niedergelassen. Die Entdeckung der Hallenkirche bei Nacht wird sicher ein spiritueller Höhepunkt.

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Gabi Görnert, Beate Becker, Martin Reibeling, Regina Pfeiff, Ute Ehlert, Burkhard Reitz, Karl-Heinz Klee und Ruth Reitz (von links) wurden von Propst Matthias Schmidt in ihr Prädikanten-Amt eingeführt. Mehr zur Synode gibt es hier.
10.04.2012

Zur Verkündigung von Gottes Wort berufen

Prädikanten aus Oberhessen wurden feierlich beauftragt

Amtseinführung der neuen Prädikanten

Im Eröffnungsgottesdienst zur letzten Synodaltagung des Evangelischen Dekanats Alsfeld in Homberg wurden auch neue Prädikanten in ihr Amt eingeführt und mit der Verkündigung des Evangeliums beauftragt.

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Mir hat sich diese Aktualität des Leidensweges Jesu und seiner Auferweckung noch einmal neu erschlossen durch ein Kunstwerk von Marc Chagall. Die sogenannte „Gelbe Kreuzigung“  von 1943 steht seit Beginn der Passionszeit als Postkarte auf meinem Schreibtisch. Ich schaue sie immer wieder an, bedenke dieses oder jenes Detail und staune, wie tief dieses Bild die Aktualität der Passion erfasst. Es ruft schon durch den Facettenreichtum seiner Farben eine breite Skala von Gefühlen hervor: vom bedrohlichen Schwarz bis zum leuchtenden Gelb, vom erdgewirkten Braun bis zum Blau des Himmels, vom Rot der untergehenden Sonne bis zum hoffnungsstiftenden Frühlingsgrün der Schriftrolle reicht das Farbenspektrum. Dabei spielt der Künstler mit der Bedeutung der Farben. Er vermeidet so eine vorschnelle Festlegung: Der schwarzblaue Esel ist gar kein Symbol des Todes, wie man zunächst denken könnte, sondern Fluchthelfer aus der Not. Das warme Sonnengelb im Hintergrund, das so schön tröstlich wirkt, entbirgt in Wahrheit ein gewaltiges Feuer; ein Feuer, das die Häuser und die zur Vernichtung bestimmten jüdischen Frauen und Männer zu verzehren beginnt. Das Grün der Schriftrolle und des schwebenden Engels hat neben dem Hoffnungsaspekt auch etwas von einer giftgrünen, Verderbnis bringenden Drohung, so wie die Bibel ja nicht nur vom Heil erzählt, sondern auch vom Gericht Gottes über das Böse in der Welt.

Chaos und Trost sind so schon allein durch die Farbgebung intensiv verschränkt. Und die Motive nehmen diese Mehrdimensionalität auf: Der als frommer Jude mit Gebetsschal umgürtete und mit Gebetsriemen am Arm sowie Gebetskapsel an der Stirn gezeichnete Christus scheint im Tod zu schweben. Das Schwere ist in eine geheimnisvolle Leichtigkeit überführt. Die Frau in der Menge am rechten mittleren Rand lächelt ebenso wie die Mutter mit dem blauen Gesicht vor dem Esel, die ihr Kind an ihrer Brust hält; sie lächeln beide, so als seien sie schon gerettet. Den vor dem untergehenden Schiff Schwimmenden zeigt ein Fisch, dass das Versinken im Wasser nicht das Ende ist: Die Geschichte von der Rettung des Jona aus den Fluten des Meeres klingt hier an. Und der fromme Jude mit der Leiter in der Hand erinnert an Jakobs Traum von der Himmelsleiter; erinnert an jenen denkwürdige Traum, der dem fliehenden Jüngling Jakob klarmacht, dass Gottes Weg mit ihm heilvoll weitergehen wird, auch wenn es im Moment so ganz anders aussieht.

Der Kunsthistoriker Franz Meyer, der Schwiegersohn Chagalls, schreibt zu diesem Bild: „Durch das Kriegsgeschehen hindurch erlebt man ... den Aufbruch vom Nächtlichen zum Tag, aus dem Verborgenen zum Offenbaren... So feiert das Bild den Neubeginn des Lebens ... und die immer neue Überwindung des Todes, und von fern klingt die Symbolgestalt dieses Werkes an den Gedankenkreis der Auferstehung an. Das grauenhafte Geschehen auf dieser Erde ... wird einbezogen in einen noch viel mächtigeren Prozess.“

So ist dieses Karfreitagsbild ein wahres Trostbild. Ich kann es gut anschauen trotz der darin aufgenommen grausamen Realität. Ich kann es gut anschauen, weil es eben jenen viel mächtigeren Prozess enthüllt, für den Gott selber einsteht und den er durch das Leid hindurch verwirklicht. Für mich als christlichem Betrachter ist in diesem Bild Ostern schon präsent. Karfreitag und Ostern erscheinen in meisterlicher Weise verschränkt und hineingemalt in die Farben und Motive, in den Bildaufbau und in die Symbole. Jesus stirbt, er stirbt als frommer Jude den schweren Tod am Kreuz. In seinem Leiden, in seinem Sterben spiegelt sich das millionenfache Leid jüdischer Menschen in der Hitlerdiktatur, das Leid der Welt, das Sterben ringsum. Es wird nicht verdrängt. Es wird gesehen. Aber es ist das Ende nicht. So kündet es letztlich auch der Engel mit dem Schofar (Widderhorn) und dem zarten Licht der Kerze in seiner Hand: Neues Leben, Frieden und Versöhnung hält Gott bereit, der Gott, von dem die Schriftrolle zeugt, der Gott, der in Christus war, der mitlitt alle Stationen der Karwoche und der uns den Ostermorgen schenkte.

 

Dr. Jürgen Sauer, Dekan des Evang. Dekanats Alsfeld

02.04.2012

Gedanken zur Karwoche

von Dekan Dr. Jürgen Sauer

In der Karwoche bedenken Christinnen und Christen die Stationen des Leidensweges Jesu: vom Palmsonntag über Gründonnerstag und Karfreitag richtet sich der Blick dem Ostermorgen entgegen. Im Ablauf der Tage, im Verfolgen des Weges Jesu spiegelt sich die eigene Lebens- und Weltwahrnehmung mit ihren schrecklichen und hoffnungsstiftenden Seiten.

Es ist kein nur vergangenes Geschehen, an das Christinnen und Christen erinnern. Es wirkt wie ein Abbild der Gegenwart. Und es enthält eine Lebensdeutung, die Menschen durch die Jahrhunderte getragen hat und die aktuell geblieben ist bis heute.

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Neben den Tagesordnungspunkten bieten die synodalen Zusammenkünfte auch immer Raum für den Austausch untereinander. So können die Vertreter der Gemeinden und Arbeitsbereiche Publikationen und andere Materialien mitbringen und während der Synode auslegen. In den Pausen ergeben sich dabei meist auch unerwartete Gespräche.

Über die Ergebnisse der Tagung werden die Regionalzeitungen berichten. (red)
23.03.2012

Dekanatssynode tagt in Homberg

Zu ihrer sechsten Tagung kommt die XI. Dekanatssynode des Evangelischen Dekanats Alsfeld am Samstag (24. März 2012) in Homberg (Ohm) zusammen. Zunächst kommen Synode und alle Interessierten um 9 Uhr zu einem Gottesdienst in der Stadtkirche zusammen, bei dem Propst Matthias Schmidt predigen wird. Auch die anschließende Tagung in der Stadthalle ist öffentlich.

Auf der Tagesordnung stehne u.a. der Haushalt für das laufende Jahr, Anträge und Fragen aus den Gemeinden, Regelungen im Pfarrstellen- und -dienstrecht sowie die Konzeption der Öffentlichkeitsarbeit. Eingangs wird wie üblich der Präses über die Arbeit seit der letzten Synodaltagung berichten.

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