Womit sich der Kirchenvorstand beschäftigt…

1.    Oekumene
1.1.    In den letzten Monaten hatten wir Vertreter der neuapostolischen Gemeinde zu Besuch und waren auch mit einer kleinen Gruppe zum Gegenbesuch in der neuapostolischen Kirche in der Alsfelder Hochstraße.
Beide Gespräche waren sehr offen und informativ; teilweise ist es erschreckend, wie wenig wir als Nachbarn voneinander wissen; teilweise haben wir aber auch entdeckt, wieviel wir neben der biblischen Grundlage an gemeinsamer Tradition haben (z.B. viele Lieder) und wieviel wir voneinander lernen können.
Deshalb werden wir uns gelegentlich gegenseitig im Gottesdienst besuchen. Termine hierfür haben wir noch nicht verabredet.
Höhepunkt der beiden Begegnungen war jeweils das gemeinsame Gebet.
1.2.    Das 500-jährige Reformationsjubiläum, dessen Feiern im nächsten Jahr beginnen, kann nur als ein ökumenisches Ereignis gefeiert werden: im Gespräch mit der katholischen Kirche, die dieses Ereignis von sich aus sicher
niemals feiern würde und im Blick auf die gemeinsame Zukunft der christlichen Kirchen. Deshalb soll es eine gemeinsame Arbeitsgruppe geben, die zusammen mit dem Pfarrgemeinderat aus dem Katzenberg und Vertretern der evangelischen Nachbarkirchspiele Bernsburg und Kirtorf ein paar Veranstaltungen für das nächste Jahr überlegt und plant.


2.    Bauen und Renovieren
2.1.    Die Zeller haben sich sehr um den Vorplatz ihrer Kirche bemüht und ihn von viel Unkraut befreit. Vielen Dank allen daran Beteiligten für ihren Einsatz.

2.2.    Die Dachböden und Kirchtürme in Zell und am Getürms bekommen neue Aufgänge oder Geländer. Die bisherige Ausstattung ist mindestens 50 Jahre alt und genügt den Anforderungen der Berufsgenossenschaften schon längst nicht mehr. Deshalb wird es auch hier jeweils einen Arbeitseinsatz geben – in Zell evtl. gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr, damit die neue Alu-Leiter gefahrlos durch das Kirchendach in den Kirchturm geschoben werden kann.

2.3.    Tauben und  Marder hinterlassen in den beiden gleichen Kirchen mehr als genug Unrat. Deshalb soll es nach dem Einbau der neuen Treppen auch noch eine Säuberungsaktion geben. Am liebsten hätten wir dann statt der genannten Tiere Turmfalken und Fledermäuse im Kirchturm… Die Unterstützung des NABU für dieses Projekt freut uns sehr. Vielen Dank!



3.    „Demographischer Wandel“ ?!
3.1.    Unsere Mitgliederzahlen sinken gewaltig: in Zell vom 30.06.2003 bis zum 01.01.2016 um 126 Personen (vom 629 auf 503), das sind 20,03%;
In der Kirchengemeinde Billertshausen (Bill., Ang., Heim. Ohmes, Seibelsd.) im gleichen Zeitraum um 213 Personen (von 1146 auf 933) = 18,59%

3.2.    Das Zeigt auch die Größe der Konfirmandengruppen: nach 23, die vor Kurzem konfirmiert wurden, besteht der kommende Jahrgang aus 9 oder höchstens 10 Jugendlichen.