Aus dem Kirchenvorstand November 2016

Am 18. September trafen sich viele Große und Kleine Zeller zur traditionellen Wanderung von Jagdgenossen und Freiwilliger Feuerwehr.

Zum 1. Mal nahmen auch einige der Flüchtlinge, die seit dem 1. August in Zell am Frauenberg wohnen, teil.
Der Gottesdienst konnte in diesem Jahr nicht unterwegs an einem schönen Platz im Freien gefeiert werden, weil die Witterung in den Tagen vorher sehr unbeständig war. So wurde der Gottesdienst, den Martin Reibeling leitete und vom Posaunenchor musikalisch gestaltet wurde, ins DGH verlegt. Wie immer gab es nach dem Gottesdienst leckeren Hackbraten von „Jule“ (Hofladen Rühl), für die Flüchtlinge waren Rindswürstchen bestellt, da Muslime kein Schweinefleisch essen.
Die Feuerwehr Zell hatte in den Tagen zuvor ihr neues Feuerwehrauto in Besitz nehmen können, das war ein guter Anlass, den Feuerwehrmännern und –frauen einmal zu danken und in Erinnerung zu rufen, dass wir alle Grund zur Dankbarkeit für das große Engagement der Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr haben.
Die Besatzung des neuen Fahrzeugs war in voller Montur mit Atemschutzgerät angetreten und demonstrierte die Löschung eines simulierten Brandes. Im Anschluss konnte das Fahrzeug innen und außen von Groß und Klein begutachtet werden. Feuerwehrauto Zell I


Feuerwehrauto Zell II


Feuerwehrauto Zell III

Zuvor jedoch gab es eine kleine Segensfeier für die Feuerwehrleute, die in Zukunft mit dem neuen Fahrzeug zu Einsätzen fahren müssen. Die Feuerwehrfrauen und –männer müssen rund um die Uhr damit rechnen, zu einem Brand, einem Unfall oder ähnlichem gerufen zu werden und setzen ihre Gesundheit und manchmal auch ihr Leben aufs Spiel, um anderen zu helfen. Sie können nicht lange überlegen, wenn der Alarm kommt, sie müssen funktionieren, damit schnelle Hilfe vor Ort sein kann.
Wenn wir das Martinshorn hören, müssen wir uns keine Gedanken machen, wir können der Feuerwehr, der Polizei, dem Rettungsdienst die Arbeit überlassen, aber wir können Gott um seinen Beistand für die Helfer und für ihren Einsatz bitten.  
Für die Männer und Frauen, die in Gefahrensituationen, bei Bränden Tag und Nacht zum Einsatz bereit sind, wurde um Gottes Segen und Begleitung gebeten und für das Neue Einsatzfahrzeug gedankt.
Am Schluss der kleinen Segensfeier überreichte Eleonore Hansel für die Kirchengemeinde Zell ein Holzkreuz für das Feuerwehrgerätehaus, das die Feuerwehrleute, besonders auch vor schweren Einsätzen daran erinnern soll, dass sie nicht allein sind, dass Gott da ist, dass er ihnen Schutz und Begleiter sein will, wie schwer der Weg auch sein mag.

Text und Bilder: Eleonore Hansel