Aus dem Kirchenvorstandswochenende 2018

Auch in diesem Jahr verbrachte der größte Teil unseres Kirchenvorstandes ein gemeinsames Wochenende.

Diesmal trafen wir uns sogar schon am Freitag, um nach Oberelsbach in der bayrischen Rhön zu fahren. Wir tagten im Rhöniversum, einem sehr modernen, futuristisch anmutenden Haus, in dem wir uns sehr wohlfühlten und sehr gut versorgt wurden. Es war anders als in unserem vertrauten alten Pfarrhaus in Hopfmannsfeld und wir genossen es, mal nicht ans Bettenbeziehen und an die Vorbereitung der Mahlzeiten denken zu müssen.
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Unser Referent an diesem Wochenende, an dem es um die uns allen bevorstehende Vakanz ging, war Ralf Müller vom Dekanat Alsfeld. Er ist mit dieser Thematik bestens vertraut, hat er doch vor uns schon andere Gemeinden in diesen Fragen begleitet und beraten.
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Wir begannen mit einer Bilanz und entwickelten danach einen Plan für anstehende Arbeiten und Vorhaben, die im Rahmen einer Vakanz auf uns zukommen werden. Der Zeitplan, den wir für die einzelnen Arbeitsfelder erstellt haben, ist inzwischen wahrscheinlich schon überholt, doch so ist das Leben, wir planen und oftmals kommt es dann doch anders. Wir haben den Plan nun bei jeder Kirchenvorstandssitzung zur Orientierung und Erarbeitung an der Wand hängen und sehen, was es zu tun gibt.

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Das Rhöniversum ist eine Umweltbildungsstätte des Landes Bayern, das selbst auch unterschiedliche Fortbildungsangebote in seinem Programm hat. Wir entschieden uns für eine Exkursion in ein Nachbardorf von Oberelsbach, in dem sich ein Verein gegründet hat, der einen leerstehenden, wunderschönen alten Gasthof wieder zum Leben erweckte, den alten Dorfladen wieder eröffnete, eine Biogasanlage mit interessanten Abnahmemöglichkeiten baute und noch einiges mehr. Dieser Nachmittag hat sich auf jeden Fall mehr als gelohnt. Wir alle waren begeistert, was mit persönlichem Engagement der Bürger eines Dorfes alles auf die Beine gestellt werden kann und sich auch noch trägt, Arbeitsplätze schafft, Wertschöpfung im Dorf hält und das Dorf darüber hinaus auch noch bekannt macht.

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An den Abenden wurde nach Beendigung der Arbeit an unserem Zeitplan, vielen Gesprächen und Fragen über die bevorstehende Zeit der Vakanz, über Renovierungsfragen etc., auch noch die Gelegenheit genutzt, sich privat auszutauschen, wozu wir im Laufe des Jahres bei unseren monatlichen Sitzungen nicht kommen.

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Da am Sonntagmorgen in unserem Ort weder ein katholischer, noch ein evangelischer Gottesdienst angeboten wurde, trafen wir uns in unserem Seminarraum zu einer Andacht, gestaltet von Pfarrer Bernbeck. So geistig und geistlich gestärkt gingen wir danach noch einmal an die Arbeit und beendeten unser Kirchenvorstandswochenende dann mit der Heimreise nach dem gemeinsamen Mittagessen.
Fazit: So ein gemeinsames Wochenende, losgelöst vom Alltäglichen und von zu Hause, ermöglichen es, den Blick zu weiten und zu öffnen und es kann nur von Vorteil sein, wenn der Kirchenvorstand sich gut kennt und sich und seine Fähigkeiten und Möglichkeiten einschätzen kann.

Text und Bilder: Eleonore Hansel