Unsere Kirchen

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Kirche Getürms

Auf einem kleinen Basalthügel (313m ü. NN) zwischen den Alsfelder Stadtteilen Angenrod und Billertshausen liegt deren gemeinsame Kirche „Getürms“.

Der Name dieses Hügels, der 1339 mit Geduren, 1499 mit Gedorne, 1572 mit Gedörne überliefert und mit dem mittelhochdeutschen Wort „dorn“ = Dornbusch zu erklären ist, wurde durch den  Geistlichen Johann  Möller um das Jahr 1820 in Gethürms umgedeutet.Zum Kirchspiel dieser Bergkirche gehören auch die Dörfer Heimertshausen und Zell sowie die evangelischen Christen aus Ohmes und Seibelsdorf. Trotz aller administrativer und kirchlicher Reformen hat sich dieses Kirchspiel aus dem Mittelalter bis heute so erhalten und kann somit auf eine reiche und lange Geschichte zurückblicken.Die Gründung einer Kirche auf dem Getürms ist alter Besitz des Klosters Fulda und vermutlich auf die Missionierung durch Bonifatius zurückzuführen. Sie dürfte ein wichtiger Mittelpunkt der Missionierungsarbeit  auf der  Strecke zwischen Amöneburg und Fulda gewesen sein.Bereits 1527 wurde das Kirchspiel lutherisch.

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Kirche Heimertshausen

In zentraler Ortslage, auf dem so genannten Kirchberg steht die Kirche in Heimertshausen. Ursprünglich wurde die Kirche vom Friedhof, dem heutigen Schulhof, umschlossen.

Deckenmalerei Heimertshausen gehört zum Kirchspiel Billertshausen. Die Kirche ist ein schlichter Steinbau, der aber durch sein ausgewogenes Verhältnis von Glockenturm und Kirchenbau sehr harmonisch wirkt.   Heimertshausen hatte zur Zeit der Einführung der Reformation 1529 eine Kapelle. Die Kapelle diente noch 170 Jahre als evangelisches Gotteshaus. Im Jahre 1699 wurde die Kapelle teilweise abgebrochen und von 1699 bis 1700 auf diesen Grundmauern eine neue Kirche erbaut.

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Zell

"Eine kleine Dorfkirche mit großer christlicher Vergangenheit" so könnte man die Geschichte dieser im Jahre 1248 in rein romanischem Stil erbaute Kirche in Kürze beschreiben.

Die erste Kirche stammte aus der Zeit des Bonifatius. Er gründete 722 das Kloster Amöneburg und 744 das Kloster Fulda. Da das heutige Zell auf geradem Weg von Amöneburg nach Fulda liegt, richtete er auch hier eine Celle ein, von der aus die Rodung und Besiedlung erfolgte. Die erste Kirche wurde 825 eingeweint, davon handelt die älteste überlieferte Urkunde des Kreises Alsfeld mit einer Grenzbeschribung der Mark Cella, wie Zell zur damaligen Zeit genannt wurde.

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