Zell

"Eine kleine Dorfkirche mit großer christlicher Vergangenheit" so könnte man die Geschichte dieser im Jahre 1248 in rein romanischem Stil erbaute Kirche in Kürze beschreiben.



Die erste Kirche stammte aus der Zeit des Bonifatius. Er gründete 722 das Kloster Amöneburg und 744 das Kloster Fulda. Da das heutige Zell auf geradem Weg von Amöneburg nach Fulda liegt, richtete er auch hier eine Celle ein, von der aus die Rodung und Besiedlung erfolgte. Die erste Kirche wurde 825 eingeweint, davon handelt die älteste überlieferte Urkunde des Kreises Alsfeld mit einer Grenzbeschribung der Mark Cella, wie Zell zur damaligen Zeit genannt wurde.
Die erste Kirche stammte aus der Zeit des Bonifatius. Er gründete 722 das Kloster Amöneburg und 744 das Kloster Fulda. Da das heutige Zell auf geradem Weg von Amöneburg nach Fulda liegt, richtete er auch hier eine Celle ein, von der aus die Rodung und Besiedlung erfolgte. Die erste Kirche wurde 825 eingeweint, davon handelt die älteste überlieferte Urkunde des Kreises Alsfeld mit einer Grenzbeschribung der Mark Cella, wie Zell zur damaligen Zeit genannt wurde.
Die heutige Kirche wurde am 12. August 1248 von Weihbischof Wirland feierlich eingeweiht. Sie wurde auf den Fundamenten der alten Holzkirche erbaut und verfügt über ein ungewöhnlich dickes Bruchsteinmauerwerk. Sie wurde als Wehrkirche erbaut. Dafür spricht auch der helmartige niedrige Turm, der sich eher zwischen die Häuser duckt und nicht schon von weitem zu sehen ist.
Die rundbogige Eingangstür ist eine schwere Eichentür mit derben wuchtigen Beschlägen, die laut dem Urteil der Forscher, auf die Erbauungszeit zurückgehen. Über dieser Tür befindt sich ein 1,5 Meter hoher Schlitz, der es ermöglichte Angreifer, die sich an der Tür zuschaffen machten, mit allerlei Verteitigungsmittel zu vertreiben.
Wie stark diese Kirche und ihre Verteitigungsanlagen waren ersieht man daraus, dass ihr alle Katastophen, die Zell heimsuchten, nichts anhaben konnten.
Bis kurz vor der Reformation war Zell auch der Sitz einer Pfarrstelle und bildet bis heute eine eigene Kirchengemeinde. Sie ist mit der Kirchengemeinde Billertshauen, zu der noch drei andere evangelische und die evangelischen Bewohner in den zwei katholischen Nachbardörfer gehören, pfarramtlich verbunden.
Der Sitz der Pfarrei ist Billertshausen. Es ist zwar das kleinste Dorf des Kirchspiels, liegt aber im Blick auf die vier evangelischen Dörfer zentral.

taufstein

Taufstein

altarraum

Altarraum

Eingangstür

Eingangstür

Seitenaltar

Seitenaltar

Eingangstür

Eingangstür