Evangelische Kirchengemeinde Kirtorf

Seit unserem offenen Brief an die Kirchenleitung zum Ehrenamt und der ehrenamtlichen Leitung in der evangelischen Kirche erfährt unsere kleine Gemeinde erhöhte Aufmerksamkeit. Mehrere Anfragen nach dem Brief erreichten uns. Inzwischen ist er ganz amtlich öffentlich - nämlich als Beratungspunkt bei der Frühjahrstagung der Kirchensynode der EKHN.

Durch dieses Interesse motiviert, sammeln wir hier in dieser Rubrik einige Nachrichten und Meinungen zu Kirchenthemen, die uns wichtig sind. Und freuen uns über Beiträge, über ein interessiertes Gespräch zur Entwicklung unserer evangelischen Kirche.


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29 Apr.il 2016

Reformationsjubiläum 2017

Planungen laufen ökumenisch

2017 kommt schneller, als man denkt :-)
Wir möchten das Jahr des Reformationsjubiläums gerne ökumenisch gestalten.
Es gibt vieles, was uns trennt und vieles, was uns eint. Das soll zur Sprache gebracht werden:
In Gesprächsabenden, Musikprojekten, Pilger- und anderen Gottesdiensten ... Ideen gibt es viele!
Aber es braucht auch engagierte Menschen, die mit vorbereiten, ihre Ideen einbringen und mitgestalten.
Im Juni wird es ein erstes ökumenisches Vorbereitungstreffen geben, zu dem aus jeder Gemeinde 2-3 Menschen eingeladen sind. Die sind dann in ihre Gemeinden hinein Mulitiplikatoren, so dass wir die aktion auf eine breite Basis stellen können.
Wenn SIE interessiert sind, dann melden Sie sich!

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29 Apr.il 2016

Christi Himmelfahrt unter freiem Himmel

Gottesdienst am Kirchenstumpf

Um 10:00 Uhr geht es los -
nein eigentlich früher, denn viele Menschen aus den Gemeinden Kirtorf, Ober-Gleen, Lehrbach, Maulbach, Appenrod, Dannenrod, Erbenhausen, Niederklein, Neustadt, Schweinsberg und Stadtallendorf machen sich auf zum Kirchenstumpf, um dort unter freiem Himmel miteinander Gottesdienst zu feiern. Der beginnt dann um 10:00 Uhr und ist immer ein ganz besonderes Ereignis. Umgeben vom ersten Maigrün, hoffentlich bewärmt von ein paar Sonnenstrahlen, eröffnen die Bläser aus Maul- und Lehrbach das Gotteslob.
Herzliche Einladung dazu!
Kommen Sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad oder mit einem Bus, der über die Ortschaften Mitfeierwillige einsammelt.
Abfahrtzeiten sind bei den Pfarrämtern zu erfragen.

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30 März 2015

Vikarin Annika Panzer stellt sich vor

Darf ich mich kurz vorstellen? Mein Name ist Annika Panzer und ich bin ab Februar 2015 die neue Vikarin in Kirtorf und Ober-Gleen.
Ich bin 34 Jahre alt, verheiratet und lebe mit meinem Mann Daniel und den beiden Hundedamen „Motte“ und „Urmel“ zurzeit in Burgwald im Landkreis Waldeck-Frankenberg.
Geboren und aufgewachsen bin ich in dem kleinen Dorf Berghofen im Dekanat Biedenkopf. Nach meinem Abitur habe ich zunächst eine Ausbildung als Buchhändlerin gemacht und während dieser Zeit festgestellt, wie viel Spaß mir die Gemeindearbeit macht und wie wichtig es mir ist, gemeinsam mit anderen Menschen Kirche zu gestalten. Ich habe dann in Marburg Evangelische Theologie studiert und vor Kurzem mein 1. Theologisches Examen bestanden.

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25 März 2014

Keine Präseswahl, keine Behandlung unserer Anträge

Dekanatssynode tagte nur sehr kurz in Grebenau

Die letzte Dekanatssynode hat viele Delegierte verärgert: wichtige Themen wurden nicht diskutiert, sondern von der Tagesordnung gestrichen. Doch wenn die Zeitplanung schon so schief gelaufen ist, hätte man schnellstmöglich einen Ersatztermin vereinbaren müssen. Das lag aber scheinbar nicht im Interesse des DSV.

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21 Mai 2013

Für einen besseren ÖPNV im Vogelsberg

Einladung zum Diskutieren, Berichten, Ideenspinnen

Öffentlicher Nahverkehr (ÖPNV) mit Bussen und Taxis ist für uns ein wichtiges Thema: Auf der einen Seite sind alle Schüler auf den ÖPNV angewiesen, Besuche von Freunden oder Veranstaltungen scheitern nicht selten an nicht vorhandenen Busverbindungen (bzw. hohen Taxikosten); auf der anderen Seite nutzt kaum jemand, der einen Führerschein hat, das vorhandene ÖPNV-Angebot, sondern fährt mit dem Auto. Das belastet die Umwelt, verursacht Unfälle, stört alle, die an Durchgangsstraßen wohnen.
Die Evangelischen Pfadfinder Vogelsberg (mit Hauptsitz in unserer Gemeinde) wollen das Thema ÖPNV im Vogelsberg aufgreifen - und dazu Erfahrungsberichte, Meinungen und Ideen sammeln.

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21 Mai 2013

ÖPNV Diskussion: Fakten & Links

Kleine Infosammlung zum öffentlichen Nahverkehr im Vogelsberg

Zu unserem Projekt "Für einen besseren ÖPNV im Vogelsberg" sammeln wir an dieser Stelle Links und Infos. Vorschläge sind sehr willkommen!

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25 Apr.il 2013

Kirchenleitung will Gemeinde-Fusionen

Neues Zuweisungssystem in der EKHN kommt 2014 - Existenzängste auf dem Land

Kleine Kirchengemeinden sollen weniger Geld kommen. Das sieht der Entwurf für eine neue Verteilung der Kirchensteuer vor, den die Kirchenleitung nun zur Tagung der Synode (= Parlament) veröffentlicht hat. Eine kurze Beschreibung des Systems findet sich hier

Bisher erhalten kleine Gemeinden überproportional viel Geld, weil sie einen Mindestbetrag bekommen (12.000 EUR). Ab 2014 soll der Mindestbetrag entfallen, so dass die Zuweisung allein von der Mitgliederzahl abhängt.
Dass damit kleine Kirchengemeinden ihre Gemeindearbeit nicht mehr bezahlen können, ist dabei gewollte Kirchenpolitik:

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28 Dezember 2012

Wie sieht die Kirche der Zukunft aus?

Berichte über Strukturveränderungen in der EKHN und Überlegungen zur Zusammenarbeit

Niemand kann in die Zukunft sehen. Aber am 26. November setzten sich knapp 30 Gemeindeglieder aus den Kirchspielen Bernsburg, Kirtorf und Lehrbach im Gemeindehaus Lehrbach mit den zukünftigen Rahmenbedingungen auseinander. Herr Thomas Ruppert nahm in der vergangenen Woche als Synodaler an der EKHN-Synode (Evang. Kirche in Hessen und Nassau) in Frankfurt teil, ebenso der Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Evangelischen Dekanat Alsfeld. Beide berichteten den Gemeinden über herausragende Beratungen und Beschlüsse der viertägigen Sitzung:

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16 Oktober 2012

Ist die EKHN eine Pfarrer-Kirche?

Ein Diskussionsbeitrag aus unserem Gemeindebrief

"Wir sind keine Pastorenkirche, Gott bewahre" hatte Propst Matthias Schmidt im Gottesdienst zur Frühjahrssynode des Evangelischen  Dekanats Alsfeld im März 2012 gesagt, als ehrenamtliche Prädikanten in ihr Amt eingeführt wurden. Intendiert war sicherlich eine Würdigung des Ehrenamts, des Engagements der "theologischen Laien", doch der Satz wird bis heute aus zwei ganz unterschiedlichen Perspektiven hinterfragt: Einige Pfarrer fühlten sich durch diese Aussage in ihrer Arbeit geringgeachtet. Sie halten sich für die kirchenprägende, ja -konstituierende Mitarbeitergruppe, weshalb der Begriff "Pastorenkirche" für sie wie ein Hendiadyoin wirkt. Wer sonst sollte die Institution Kirche bilden wenn nicht die Pfarrerschaft? - fragen sie.
Aus der anderen Richtung fragen vor allem nicht-theologische Mitarbeiter, ob der Satz nicht viel mehr Wunschvorstellung als Realität ist. Keine Pastorenkirche? Das ist für viele Ehrenamtliche als auch andere in der Kirche tätige Berufsgruppen eher eine unzutreffende Behauptung. Schauen wir also mal hinter das Schlagwort.

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