Kirchenvorstandsarbeit in Kirtorf

Am Beginn der Amtsphase...

KV 1Eigentlich ziemlich schade: Dass in den KV-Sitzungen immer so wenig Zeit zum inhaltlichen und persönlichen Austausch ist, weil es immer so viele andere Dinge zu organisieren, beschließen, planen und und und ... gibt!
Eigentlich ziemlich schön: Dass es für die Kirchenvorstände auch mal ein Wochenende gibt, wo genau dafür Zeit ist, weil es mal nichts zu organisieren, beschließen, planen und und und ... gibt!  

Dieses Wochenende fand für die Kirchenvorstände aus Kirtorf und Ober-Gleen auch in diesem Jahr wieder gemeinsam statt.
Im Gästehaus der benediktinischen Gemeinschaft „Geist und Sendung“ in Fulda gab es Zeit, sich über verschiedene Fragen mal Gedanken zu machen: Was bedeutet das eigentlich, dass der Kirchenvorstand mit der „geistlichen Leitung“ der Kirchengemeinde beauftragt ist?
Wie verstehen wir ganz persönlich diese Aufgabe der geistlichen Leitung und was gehört laut Kirchengemeindeordnung offiziell dazu? Zu all’ diesen Aspekten gab es Diskussionen, Präsentationen und auch Spiele, die Pfarrerin Mona Rieg vorbereitet hatte. Daneben gab es Überlegungen zu der Frage: Wie wollen wir im KV als Team eigentlich zusammenarbeiten („Neue“ und „Alte“, Jüngere und Ältere, Größere und Kleinere, Männer und Frauen ...) und wie möchten wir als Gemeinde Menschen einladen? KV 2
Neben aller inhaltlichen Arbeit war aber zum Glück auch viel Zeit für Gespräche untereinander, Zeit zum Singen und Zeit für eine gemeinsame Abendmahlsandacht am Sonntagmorgen, die Vikarin Annika Panzer mit den Perlen des Glaubens vorbereitet hatte.
Der abendliche Besuch beim Kabarettisten Tilman Birr im Fuldaer Kulturkeller mit seinem Programm „Holz und Vorurteil“  (... was wir Alles so über unsere Mitmenschen denken und diese ja auch so über uns ...) war sehr erhellend und erst recht erheiternd.* Zeit für gemeinsames Lachen und Spaß zwischendurch gab es also ebenfalls reichlich.
Ach ja, eigentlich schade, dass es so ein Wochenende nur einmal im Jahr gibt und dass es immer so schnell vorbei ist und es dann auch wieder ans Organisieren, Beschließen, Planen geht und ... ans geistliche Leiten!

* Empfohlen sei an dieser Stelle z.B. die Lektüre der zahlreichen und tiefgründigen Kommentare unter einem beliebigen Internet-Video zu dem bekannten Kinderlied „Alle meine Entchen“.