Besinnliches - Texte & Bilder

Jeden Samstag erscheint in der "Oberhessichen Zeitung" (OZ) die geistliche Kolumne "Auf ein Wort". Einige dieser Texte können Sie hier nachlesen. Darüberhinaus bieten wir Ihnen in dieser Rubrik einige weitere Texte und Bilder an, die sich mit unserem Glauben und dem christlichen Leben beschäftigen.

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30.03.2017

Luther

"Auf ein Wort" von Pfarrer Bernd Passarge

1517. Ein unbedeutendes Ereignis in der Provinz macht Geschichte. 95 Thesen gegen den Religionshandel eines unbedeutenden Mönches werden öffentlich. Kann man sich das Seelenheil kaufen? Die kritische Anfrage kommt in Kontakt mit den unterschiedlichen Interessen der Mächtigen. Und Martin Luther wird zum Spielball der Politik. Doch Martin Luther nimmt den Ball gerne auf und wird zum Stürmer-Star der neuen Bewegung, der Reformation.

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30.03.2016

Der feine Unterschied zwischen Jammern und Klagen

"Auf ein Wort" Beitrag von Pfr. Eurich

Oh, dieses Gejammer!
Da jammert mir jemand was vor – und hinterher geht es ihm genau so schlecht wie vorher. Jetzt bin auch ich frustriert und genervt - gejammertes Leid ist doppeltes Leid.
Wer jammert, der wird immer wieder jammern. Er ist nicht an einer Lösung seines Problems interessiert (sonst gäbe es ja anschließend nichts mehr zu jammern). Ich habe die selbe Geschichte schon zehn Mal gehört! Der Jammerer genießt es anscheinend, etwas Mitleid zu erhaschen, und das ist ihm schon genug.
Wer jammert, jammert überall. Nicht nur bei mir. Wer es hören will und auch wer es nicht hören will: alle sollen wissen, wie schlecht es ihm geht.
Ganz anders ist es mit dem Klagen:

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13.07.2015

Oft übersehene Schätze

Auf ein Wort

Dies ist eine Laudatio. Für unsere Gemeindesekretärin. Denn die ist ein Schatz.
Sie ist super organisiert und dabei geht es bei uns im Pfarramt doch oft recht chaotisch zu. "Von dir hab ich gelernt, mit Chaos zu leben!" lacht sie und gibt jedem der Hunde ein Leckerchen, während die Katze über ihren Schreibtisch turnt und Jack-Wolfskin-artige Pfotentapsen auf die Ausgabeanweisungen druckt. Weil sie vorher über das Stempelkissen gelaufen ist.
Derweil kommt ein Fax, klingelt das Telefon und der Kindergarten bringt Rechnungen. Ein ganz normaler Mittwoch halt.

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01.10.2014

Fassungslos - Lasst uns anders sein

Fast muss ich mich schon zwingen, bei Nachrichtensendungen hinzuschauen und hinzuhören. Unerträglich erscheint mir die Fülle der täglichen Schreckensmeldungen. Menschenverachtend ist es, was ich dort aus aller Welt, aber auch aus Europa erfahre. Mir erscheint es so, als nähme die Skrupellosigkeit zu: Hinrichtungen werden gefilmt, der russische Präsident gießt unverhohlen immer wieder Öl ins Feuer. Und wir schauen fassungslos zu.

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11.08.2014

Viele von uns kauern unterm Wacholderstrauch

Predigt zur Dekanatssynode im März 2014 in Grebenau

Liebe Dekanatssynodengemeinde,
ich möchte heute über den Text predigen, der auch am morgigen Sonntag in vielen Gemeinden gepredigt wird: Elias verzweifelter Aufbruch in der Wüste (1. Kön 19):

Elia aber ging hin in die Wüste eine Tagereise weit und kam und setzte sich unter einen Wacholder und wünschte sich zu sterben und sprach: Es ist genug, so nimm nun Herr meine Seele; ich bin nicht besser als meine Väter. Und er legte sich hin und schlief unter dem Wacholder.
Und siehe, ein Engel rührte ihn an und sprach zu ihm: Steh auf und iss! Und er sah sich um, und siehe, zu seinem Haupt lagen ein geröstetes Brot und ein Krug mit Wasser. Und als er gegessen und getrunken hatte, legte er sich wieder schlafen.

Und der Engel des Herrn kam zum zweiten Mal wieder und rührte ihn an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir. Und er stand auf und aß und trank und ging durch die Kraft der Speise vierzig Tage und vierzig Nächte bis zum Berg Gottes, dem Horeb.

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